Chiropraktik nach Ackermann

Die chiropraktische Behandlung setzt gezielte Handgriffe zur Lösung von Funktionsstörungen der Gelenke („Blockierungen“) ein.

Nach einer gründlichen Anamnese erfolgt die manuelle Untersuchung, dann die gezielte chiropraktische Behandlung.

In der Anamnese
Es können sich schon Hinweise auf Blockierungen aus der Krankheitsgeschichte ergeben.
Sehr wichtig ist die Feststellung von Kontraindikationen, die somit eine fachärztliche Abklärung erforderlich machen.

Die Untersuchung
gliedert sich bei der Chiropraktik nach Ackermann in:

– Inspekion und Palpation der Gesamtstatik
– gezielte Diagnostik am Becken mit Überprüpfung auf Beinlängendifferenzen
– Überprüfung mittels Triggerpunkten auf funktionelle Störungen. Liegen solche vor, so kann behandelt werden. Ergibt der Befund keinen eindeutigen funktionellen Hinweis, ist eine fachärztliche Abklärung notwendig.
– gezielte Diagnostik an der Lenden-, Brust-, Halswirbelsäule und den Rippengelenken.

Die Behandlung
Der Patient wird in eine Ausgangsspannung gebracht und der Therapeut nimmt mit der Hand Kontakt zur blockierten Struktur auf.
Unter Beibehaltung der Ausgansspannung wird nun ein Probezug durchgeführt, d. h. es erfolgt eine Bewegung in die Richtung des späteren Imulses.
Der Impuls wird in kürzester Zeit mit einem minimalen Bewegungsausschlag ausgeführt.

Der Therapieerfolg kann sofort spürbar sein.
Eine Nachbehandlung mit Muskelstabilisationen oder nochmaliger Chiropraktik ist zum Erhalten des Therapieerfolges wichtig.

Die Chiropraktik darf nicht angewendet werden bei:

– akutem Bandscheibenvorfall
– Instabilitäten
– Spondylitis
– Tumoren oder Metastasen
– Entzündungen der Wirbelsäule oder Gelenke
– Verletzungen oder Frakturen der Wirbelsäule oder Gelenke
– Osteoporose

Die Chiropraktik ist, wenn nötig, Bestandteil der Osteopathie.

Dauer der Behandlung (Osteopathie und Chiropraktik):
60 Minuten